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Polemik mit Hut – Teil 3 – Lass uns drüber reden…

Nach einiger Zeit nun der dritte vollwertige Teil von Polemik mit Hut. Heute unter dem Titel: “Lass und drüber reden…” und entsprechendem Inhalt. Musik dieses Mal: Tryad mit dem Titel “Our Lives Change” Viel Spaß! (Iphone User: siehe unten)

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Tag 7 – Finale – One Week Vegetarian

Leider hatte ich am letzten Tag meiner Vegetarian Week keine Lust hier ein tolles Fazit zu veröffentlich! Holen wir das klein nach:

Der letzte Tag war nicht sonderlich bemerkenswert. Abgesehen davon dass ich beim Einkaufen jetzt doch wieder zu Produkten greifen konnte die Fleisch enthielten. Ich habe also schön eingekauft und um 0 Uhr feierlich Villa Culinaria Panang verputzt. Die Woche war nicht hart. Es ist nicht schwer auf Fleisch zu verzichten. Aber es ist unbequem und für mich gibt es keinen Grund darauf zu verzichten. Trotzdem werde ich darauf achten, mich öfter zu fragen was ich da eigentlich in mich reinstecke, bevor ich etwas essen. Das kann keine schlechte Idee sein. Und auch das eine oder Futter einfach mal ohne Fleisch zuzubereiten tut auch niemandem aua.

Tag 6 – One Week Vegetarian

Fange ich mal da an wo ich gestern aufgehört habe. Heute Abend habe ich mich richtig verprügelt, müde und schwach gefühlt. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass das einen anderen Grund haben muss als meine Ernährungsumstellung. Der Zeitraum ist deutlich zu kurz als dass ich jetzt schon an Mangelerscheinung leiden könnte.
Vegetarier und Fastfood. Ich habe festgestellt, dass man als Vegetariar nicht so oft dazu verleitet wird sich der Bequemlichkeit des Fastfoods hinzugeben. Einfach weil nur ein verschwindend geringes Angebot vorhanden ist. Jedenfalls wenn man nicht jeden Tag lust auf die zwei magischen Worte Tomate und Mozzarella hat. Beides ist nicht mein Fall und dann bleibt auf einmal nur noch sehr wenig übrig für die schnelle vegetarische Fresstriebbefriedigung. Denn selbst dem abgepackten Supermarkt Salat wird stests eine Thunfisch- oder Schinkenwürfel-Feature zugefügt.
Morgen um genau 0 Uhr ist die Woche um und ich überlege zur Zeit ob ich meinen Vegetarismus in einer Chicken-Chips-Orgie aufgehen lassen. Aber dazu morgen mehr.

Tag 5 – One Week Vegetarian

Im Bezug auf “One Week Vegetarian” war der heutige Tag sehr langweilig. Es gab die Reste der sehr leckeren Nudeln mit Gemüse, die ich mir gestern Mittag gemacht habe und dann habe ich den Rest des Tages mehr oder weniger nur irgendwas “gesnackt”. Kulinarisch also nichts erwähnenswertes. Ich weiß nicht ob es dadran liegt, dass ich heute sowieso nicht sehr viel darüber nachgedacht habe was ich esse, aber heute war der erste Tag an dem ich keinerlei Bedürfniss (eigentlich an dieser Stelle ein zu starkes Wort) hatte Fleisch zu essen. Ich musste zwar noch kein einziges mal mit mir kämpfen, es es ist dennoch das ständige Gefühl da, man sollte jetzt mal langsam wieder seine Zähne in ein Steak rammen. Heute nicht.
5 Tage habe ich jetzt kein Fleisch mehr gegessen. Es ist wahrscheinlich medizinisch totaler Schwachsinn in solchen Zeiträumen schon von Mangelerscheinungen zu sprechen, aber mein Körperbewusstsein sendet mir dennoch Signale: Ich bin weit davon entfernt mich schlecht zu fühlen, aber etwas schwächlicher als sonst komme ich mir schon vor. Keine Ahnung, ob es hier einen Zusammenhang zu One Week Vegetarian gibt. Mal sehen wie sich das entwickelt.

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Tag 4 – One Week Vegetarian

Heute war die Woche das erste mal ernsthaftin Gefahr. Nachdem ich heute Mittag im Supermarkt beim vorbei gehen an der Fleischtheke halblaut “Mörder” gemurmelt und auf dem Heimweg einen tollen Aufkleber an einer Laterne entdeckt habe, entschloss ich mich mit meiner Schwester zusammen, am Abend etwas zu Futtern vom Lieferservice kommen zu lassen. Ich bestellte bei AsiaWok in Fuhlsbüttel das Gericht 210 – gebratener Reis mit Gemüse und Ei. Geliefert bekamm ich gebratenen Reis mit Gemüse, Ei und Hühnerfleisch – 211. Das führt natürlich zu einem kleinen Konflikt. Ich wollte es weder essen und damit die Woche sausen lassen, noch wollte ich es Lebensmittel wegwerfen, was dem eigentlichen Sinn der Woche ja noch viel stärker widersprechen würde. Umständlich habe ich die gesamten Fleischanteile des Essen herausgesammelt und sie dem Gericht meiner Schwester als zusätzliche Fleischbeilage gespendet. Einem echte ideologischen Vegetarier hätte das wahrscheinlich nicht befriedigt, kann man ja davon ausgehen, dass das Essen durch die gemeinsame Zubereitung mit dem Fleisch mit fleischlichem Fett kontaminiert war :)
Es mag ja ein dummer Zufall sein dass ein solcher Fehler genau in der Woche passiert in der ich kein Fleisch esse, aber dennoch zeigt es mir wie das verzichten auf Fleisch dem Alltag noch ein paar kleine Problemchen mehr hinzufügt.

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